König Drosselbart König Drosselbart
nach dem Märchen
der Gebrüder Grimm.
Wer kennt es nicht, das Märchen von der schönen hochmütigen Prinzessin, die heiraten soll, aber an jedem Kandidaten etwas zu mäkeln hat?
Am meisten verspottet sie den König Drosselbart, dem sein Kinn ein wenig krumm gewachsen ist. Agnes Vater platzt schließlich der Kragen über das Betragen seiner Tochter, und er beschließt, Agnes dem ersten Bettler zur Frau zu geben, der an sein
Schloßtor klopft. Nicht lange dauert's und ein armer Spielmann steht vor dem Schloß. Agnes wird mit ihm vermählt und zieht mit ihrem neuen Mann von dannen. Was sie nicht ahnt: Der arme Spielmann ist in Wahrheit König Drosselbart, der einen Plan geschmiedet hat, um Agnes ihren Spott heimzuzahlen. Die beiden landen in einer ärmlichen Hütte und Agnes soll kochen und Geld verdienen. Agnes ist entsetzt und rennt davon.
Soweit funktioniert der Plan des König Drosselbart. Doch was dann geschieht, war nie von ihm geplant. Agnes kommt zu ihm zurück und das Leben in der armen Hütte geht weiter. Aus dem Spiel wird nun Ernst und die beiden versuchen gemeinsam ihr Leben zu meistern. Am Ende des Märchens läßt Drosselbart seine Maske fallen und er und Agnes stehen sich erneut gegenüber. Eine Geschichte über Hochmut und Rache, Verletzbarkeit und Schwäche, und den Mut, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Gefördert durch die Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg

Regie: Thomas Bammer

Musik: René Rebacz

Darsteller: Sandra Kiefer & Frank Puchalla

Kostüme: Carmen Oertwig

Text: Frank Puchalla

Foto: Christoph Irrgang

Alter: Ab 6 Jahren

Länge: ca. 45 Minuten

Zuschauerbegrenzung: 200 Personen